Hohe TV-Einschaltquoten bei Olympia-Übertragungen

Die Öffentlich-Rechtlichen sind nicht gerade für große Erfolge bei der jüngeren Zielgruppe bekannt. Doch jetzt erleben ARD und ZDF auch bei den 14- bis 49-Jährigen einen Olympia-Boost. Mit dieser, zugegeben etwas weiten Altersspanne, werden in der Quotenanalyse jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer erfasst. Und die interessieren sich offenbar für Wintersport.

Am Samstag liefen die 25 am meisten gesehenen TV-Sendungen in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen allesamt im Ersten, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Neben 23 Olympia-Übertragungen hätten sich bei den jüngeren Zuschauern und Zuschauerinnen demnach nur »Sportschau« und »Tagesschau« behaupten können.

Auch altersübergreifend laufen die Spiele für die Sender gut: Die stundenlangen Übertragungen von den Spielen in Mailand und Cortina bescherten der ARD in der ersten Olympia-Woche durchschnittlich 3,41 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 24,5 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 lag der durchschnittliche Marktanteil der ARD bei 12,7 Prozent.

Beim ZDF sahen die Olympia-Zahlen ganz ähnlich aus: Durchschnittlich schalteten 3,42 Millionen Menschen ein. Das entspricht einem Marktanteil von 24,7 Prozent.

Die meisten Zuschauer registrierte die ARD bisher beim Bronzelauf der deutschen Doppelsitzer im Rodeln der Männer mit einem Durchschnitt von 6,77 Millionen Menschen. Auch beim ZDF sorgten die Rodelwettbewerbe für den bisherigen Topwert mit 6,56 Millionen beim Einsitzer der Herren.

Lesen Sie alles Aktuelle rund um den elften Tag der Olympischen Winterspiele hier im SPIEGEL-Liveticker .

Verwandte Artikel

Next Post