Jude Bellingham hat nach dem Aus von Trainer Xabi Alonso bei Real Madrid mit heftigen Worten Medien attackiert. »Bis jetzt habe ich zu viel davon durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit zu ihrer Zeit ans Licht kommt. Aber ehrlich gesagt … was für ein Haufen Scheiße«, schrieb der frühere Profi von Borussia Dortmund in seiner App »JB5». »Ich habe wirklich Mitleid mit den Menschen, die sich an jedes Wort dieser Clowns und ihrer ›Quellen‹ halten.«
Der Post bezog sich auf Berichte des zur »New York Times« gehörenden Portals »The Athletic« sowie des US-Senders ESPN. Dort hieß es, dass Bellingham zu jenen Spielern gehört habe, die nicht an Alonsos Taktiken und Ideen geglaubt hätten. Zudem wurde von einem angespannten Verhältnis zwischen dem Coach und einigen Stars berichtet.
Der 22-Jährige dementierte die Berichte in rüden Worten. »Glaube nicht alles, was du liest. Irgendwann werden diese Leute für die Verbreitung solcher schädlichen Fehlinformationen für Klicks und Kontroversen zur Verantwortung gezogen werden«, schrieb Bellingham.
Dankesworte an Alonso
Alonso musste nach einem guten halben Jahr bei den Königlichen nach zu vielen uninspirierten Leistungen der Mannschaft und dem verlorenen Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona gehen.
Aktuell hat Álvaro Arbeloa, bislang Trainer der zweiten Mannschaft, das Amt übernommen. Eine ähnliche Konstellation hatte Real bereits 2016 gewählt, als Zinédine Zidane aus dem Nachwuchsteam befördert worden war. Die Karrieren der beiden Trainer seien allerdings kaum vergleichbar.
In einer Instagram-Story postete Bellingham nun ein Foto, das ihn und Alonso mit glücklichen Gesichtern zeigt. An den früheren Leverkusener Erfolgstrainer richtete er dort die Worte: »Danke für alles, Mister«. In seinem Beitrag bei Instagram ergänzte der englische Nationalspieler zudem noch: »Es war ein Vergnügen, nur das Allerbeste für deine Zukunft!«
So wurde Xabi Alonso zu einem x-beliebigen Trainer in der Krise: Lesen Sie hier die Gründe für das frühe Aus Alonsos in Madrid.