Schauspieler Barry Keoghan denkt an Rückzug – wegen Onlinehasses

Der irische Schauspielstar Barry Keoghan (»Saltburn«, »Crime 101«) hat nach eigener Aussage mit Anfeindungen im Internet zu kämpfen. »Es gibt viel Hass online, es gibt viel Missbrauch«, sagte der 33-Jährige in einem Interview mit dem Radionetzwerk Sirius XM. Dabei gehe es auch um sein Aussehen. Die Kommentare hätten ihn dazu gebracht, »mich wirklich in mich selbst zurückzuziehen«, sagte Keoghan.

Zwar äußerte er sich in dem Interview dankbar für seine Fans, die Leute seien »so nett« – auch auf Fragen zu antworten, zähle für ihn zur guten Seite seines Jobs. Doch es gebe eben auch die unangenehme Seite.

Aus den sozialen Medien hatte sich Keoghan bereits verabschiedet. Nach seiner Trennung von der Sängerin Sabrina Carpenter 2024 schrieb er bei X , sein Charakter und alles, wofür er stehe, sei in den Dreck gezogen worden.

Seinerzeit deaktivierte er sein Instagram-Profil. Er warf übergriffigen Menschen vor, an der Tür seiner Großmutter geklopft und vor dem Haus seines kleinen Sohnes gewartet zu haben. Seit Mai 2025 hat er auch auf X nicht mehr gepostet.

In dem aktuellen Interview bezeichnet sich Keoghan als »neugieriger Mensch«, der immer wieder schaue, wie er oder seine Arbeit ankommt. Der Hass im Netz werde mehr, sagte Keoghan – er verstecke sich zunehmend, gehe nirgendwo hin. »Und wenn sich das dann auf deine Kunst auswirkt, wird es zu einem Problem, denn dann willst du nicht einmal mehr vor der Kamera stehen«, sagte er.

Keoghan räumte ein, ein möglicher Rückzug von der Schauspielerei wäre enttäuschend für seine Fans. Aber es sei auch enttäuschend, »dass mein kleiner Junge all das lesen muss, wenn er älter wird«.

Der irische Darsteller ist derzeit unter anderem in dem Film »Peaky Blinders – The Immortal Man« bei Netflix zu sehen. In der kommenden Filmreihe von Sam Mendes über die Beatles spielt er den Schlagzeuger Ringo Starr.

Darsteller Keoghan in »Saltburn«: Der Hass im Netz werde mehr

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Prime Video

Star Keoghan als Ringo Starr: Dankbar für seine Fans

Foto: Sony Pictures

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