Jason Collins gestorben – er war der erste offen schwule Basketballer in der NBA

Die NBA trauert um den früheren Profi Jason Collins. Wie seine Familie mitteilte, starb er im Alter von 47 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors.

Collins hatte 2013 als erster aktiver NBA-Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht. Seine Erkrankung machte er im vergangenen November bekannt. Danach unterzog er sich in Singapur einer experimentellen Therapie, die nach Angaben der Familie zunächst Besserung brachte, später sei der Krebs zurückgekehrt.

NBA-Commissioner Adam Silver erklärte, Collins’ »Wirkung und Einfluss« hätten weit über den Basketball hinausgereicht: Er habe dazu beigetragen, die NBA, die WNBA und die Sportwelt insgesamt für künftige Generationen inklusiver zu machen.

»Ich hatte mir nicht vorgenommen, der erste offen schwule Athlet in einer der großen amerikanischen Sportligen zu werden. Aber nun bin ich es und freue mich, die Debatte anzustoßen«, bekannte Collins 2013 auf der Internetseite des US-Magazins »Sports Illustrated« .

Der 2,13 Meter große Collins spielte in der nordamerikanischen Profiliga unter anderem für die New Jersey Nets, die Memphis Grizzlies und die Minnesota Timberwolves. 2002 und 2003 erreichte er mit den New Jersey Nets jeweils das NBA-Finale.

Collins hatte seine Karriere 2014 beendet. Er spielte insgesamt 13 Saisons in der NBA und absolvierte zwischen 2001 und 2014 insgesamt 735 Partien.

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