Jugendlicher wohl von Kind erstochen, russischer Militär niedergeschossen, Iran-USA-Gespräche

Ermittlungen in NRW

Nach dem gewaltsamen Tod des 14-jährigen Yosef im nordrhein-westfälischen Dormagen ist ein Kind tatverdächtig. In einer Pressemitteilung der Polizei hieß es, aufgrund des Alters sowie des Persönlichkeits- und Jugendschutzes wollten die Behörden zunächst keine weiteren Auskünfte zu der Person oder zu den konkreten Umständen der Tat geben. Es soll sich aber bei dem Verdächtigen um einen Zwölfjährigen handeln.

Das große Ganze: Raub, Erpressung, Sexualstraftaten: Jugendliche erleben mehr Gewalt als noch vor einigen Jahren, wie eine Studie zeigt. Jugendgewalt ist nach der Coronapandemie wieder in den Fokus der Politik und Öffentlichkeit gerückt. Die Polizei registriert seit 2022 Höchststände von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen, etwa bei schwerer und gefährlicher Körperverletzung oder Raub und jeweils bezogen auf die vergangenen zehn bis 15 Jahre .

Russischer Militär niedergeschossen

Ein Unbekannter hat am Morgen in einem Wohnhaus in Moskau »mehrere Schüsse« auf General Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, teilten russische Behörden mit. Aleksejew hat den Anschlag überlebt und wird in einem Krankenhaus behandelt. Nach dem Täter oder den Tätern wird gefahndet. Aleksejew ist der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung des Generalstabs im Verteidigungsministerium – und zudem stellvertretender Chef des Militärgeheimdiensts GRU.

Hintergrund: In Russland sind immer wieder hochrangige Militärs Opfer von Anschlägen geworden. Meist wird vermutet, die Ukraine stecke dahinter. Hier ein Überblick über einige der vergangenen Attentate.

Iran und USA reden miteinander

In Oman haben inmitten erheblicher Spannungen die Gespräche zwischen Iran und den USA begonnen. In Maskat will der iranische Außenminister Abbas Araghchi den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, treffen. Es geht um die Proteste im Land, das Atomprogramm Irans, seine ballistischen Raketen und die Unterstützung ‌bewaffneter Milizen.

Interview: Am 8. und 9. Januar tötete das Regime mehr als 3000 Menschen, das räumte Iran selbst ein. Auf mindestens 36.500 schätzt der oppositionelle Londoner Nachrichtensender »Iran International« die Zahl der Getöteten . Stimmen aus dem Land dringen kaum nach außen. Experte Ali Vaez sagt, was auf dem Spiel steht und was eine Eskalation zur Folge hätte .

Sie wollen heute nur eine Geschichte lesen? #MeToo bei feministischem Berliner Start-up?

Mit aktivistischer PR verkauft The Female Company Periodenprodukte. SPIEGEL-Recherchen zu einem mutmaßlichen Übergriff und anderen Vorwürfen zeichnen das Bild eines Unternehmens, das Werte propagiert, aber mit deren Umsetzung ringt.

  • Lesen Sie mehr über den Fall: Das sind die Vorwürfe gegen das feministische Vorzeige-Start-up 

Und was denken Sie?

Gestern wollten wir von Ihnen wissen, ob Sie noch lineares TV nutzen. Mehr als 1500 Menschen haben sich an der Abstimmung beteiligt. Das Ergebnis war einigermaßen ausgeglichen. Knapp 400 votierten mit Ja und 475 mit Nein. Der Rest lag irgendwo dazwischen.

Heute gibt es eine neue Frage: Seit dem 1. Januar 2026 werden Speisen in der Gastronomie wieder einheitlich mit sieben Prozent besteuert – egal ob To-go, Lieferung oder In-Haus. Die Preise müssten also durch die Steuersenkung gefallen sein.

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Foto:

Verena Brüning / DER SPIEGEL

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