Union Berlin verliert 1:3 in Leipzig

Union bleibt sieglos: Auch im zweiten Anlauf ist Marie-Louise Eta mit dem 1. FC Union Berlin ohne Punkte geblieben. Das Team unterlag bei RB Leipzig 1:3 (0:2) und ist weiter nicht gerettet im Kampf gegen den Abstieg. Es war bereits die siebte Niederlage in den vergangenen zehn Partien, die sportliche Krise hatte auch zur Trennung von Steffen Baumgart geführt. Daraufhin übernahm Eta als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga.

Allerdings verlief auch das zweite Spiel unter ihrer Verantwortung äußerst unglücklich. Nach der Leipziger Führung durch Max Finkgräfe in der 22. Minute legte RB-Angreifer Rômulo 180 Sekunden später nach. Zudem musste Union-Keeper Frederik Rønnow nach einer halben Stunde verletzt ausgewechselt werden. In der zweiten Halbzeit erhöhte Ridle Baku auf 3:0 (63.). Dem Club aus der Hauptstadt gelang durch Danilho Doekhi nur noch der Ehrentreffer (78.).

Mit 32 Punkten haben die Berliner sechs Zähler Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Die Leipziger festigten unterdessen Rang drei und damit ihr großes Ziel, die Champions League.

Beim Arbeitgeber ihres Mannes Benjamin, der bei RB als Trainer der U20-Frauen angestellt ist, wurde Eta von RB-Cheftrainer Ole Werner mit einer herzlichen Umarmung begrüßt. Immerhin hatte sie unweit der Red Bull Arena am Leipziger Cottaweg 2022 als Trainerin hospitiert und dann auch in Bremen bei Werner über die Schulter geschaut.

Nach der schwachen Rückrunde unter Steffen Baumgart hatte Union Berlin reagiert und Marie-Louise Eta zur ersten Trainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer gemacht. Seit die 34-jährige bisherige U19-Trainerin am Sonntag den Job von Steffen Baumgart übernommen hat, ist in Köpenick nicht mehr viel so, wie es vorher war.

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt war sie vor allem um eines bemüht: Normalität. Bei der ersten Pressekonferenz sagte sie: »Mit Anpfiff ist dann Fußball.« Mehr zum Start von Eta lesen Sie hier .

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