Ein 50 Zentimeter langer Splitter bohrt sich in den Oberschenkel von Moritz Mauss

Der deutsche Nachwuchsfahrer Moritz Mauss hat bei einem Bahnrad-Wettbewerb in Gent mit einer schweren Verletzung für einen Schreckmoment gesorgt. In einem Bahnradrennen am vergangenen Sonntag war der 18-Jährige zu Fall gekommen und über die Bahn gerutscht. Dabei bohrte sich ein rund 50 Zentimeter langer Holzsplitter, der sich aus der Strecke gelöst hatte, durch seine Hüfte und den linken Oberschenkel.

»Bei meinem Sturz rutschte ich über die Bahn, und ein 50 cm langes Stück Holz spaltete sich von der Bahn ab (…) und drang direkt in meine Hüfte und meinen linken Oberschenkel ein«, schrieb er auf der Plattform Instagram.

Nach seinem Sturz wurde Mauss direkt ins Krankenhaus gebracht und zwei Stunden nach dem Unfall operiert. Dabei sei alles reibungslos verlaufen und er befinde sich wieder daheim, teile er mit.

»Ich hatte wirklich Glück, denn der Splitter hat meine Nerven und den Großteil meiner Beinmuskulatur verfehlt«, schrieb er. Es hätte viel schlimmer kommen können. »Nur wenige Zentimeter hätten eine Karriere-beendende Verletzung bedeuten können«, fügte er hinzu.

Mauss will bald wieder fahren

Auf der Bahn war Mauss schon zweimal erfolgreich, bei der WM in Apeldoorn gewann er vergangenes Jahr zweimal Silber. Der Düsseldorfer mischt sich aber auch beim Straßenrennen mit. Im vergangenen Jahr war er bei der Rad-WM in Ruanda Neunter im Straßenrennen der Junioren. Dieses Jahr fuhr der Nachwuchsfahrer auf den dritten Rang bei der »Istrian Spring Tour« in Kroatien.

Mauss hat die laufende Saison noch nicht abgeschrieben. »Unter all den wunderbaren Momenten in diesem Jahr und allem, was mir dieser Sport schon gebracht hat, gehören auch diese Tiefpunkte dazu. Wir müssen akzeptieren was passiert ist und ich werde das Beste daraus machen. Die Arbeit, die ich in den letzten Monaten geleistet habe, ist definitiv nicht verloren, und ich bin mir sicher, dass in dieser Saison noch viel kommen wird«, schrieb er auf Instagram.

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