Der spanische Fußballtrainer Fernando Martín ist bei einem Bootsunglück in Indonesien ums Leben gekommen. Auch drei seiner Kinder starben. Fernando Martín hatte das Reserveteam der Frauen des FC Valencia trainiert.
Der spanische Klub teilte mit, man sei »zutiefst betroffen vom Tod von Fernando Martín, Trainer des Valencia CF Femenino B, und drei seiner Kinder bei dem tragischen Bootsunglück in Indonesien, wie von den lokalen Behörden bestätigt« wurde.
Fernando Martíns Frau, seine Tochter sowie vier Besatzungsmitglieder und ein Reiseleiter wurden gerettet und sind in Sicherheit, erklärten die Behörden. Sie wurden demnach im Hafenbüro der Stadt Labuan Bajo behandelt.
Laut indonesischen und spanischen Behörden war das Boot mit insgesamt elf Menschen an Bord am Freitag bei extremem Wetter in der Nähe der Insel Padar gesunken, einem beliebten Reiseziel im Komodo-Nationalpark.
Der Park ist ein Unesco-Welterbe, bekannt für seine zerklüfteten Landschaften, unberührten Strände und den gefährdeten Komodowaran. Der Park zieht Tausende Besucher zum Tauchen, Wandern und für Wildlife-Touren an.
Starke Wellen von bis zu 2,5 Meter Höhe und Dunkelheit erschwerten die Maßnahmen der Behörden über Nacht. Am Sonntagmorgen lief die Suche weiter, sagte Fathur Rahman, Einsatzkoordinator der indonesischen Such- und Rettungsbehörde in der Region.
Auch Valencias Ligarivale Real Madrid sprach sein Beileid für Martín aus. Der 44-Jährige hatte als aktiver Spieler in der zweiten spanischen Liga gespielt. In diesem Jahr war er zum Trainer der Frauenreserve Valencias ernannt worden.