Lionel Messi ist der wohl größte Fußballer seiner Zeit, doch ewig auf dem Feld stehen kann auch er nicht, der Argentinier ist inzwischen 38 Jahre alt. Nun sprach er darüber, was nach der Fußballerkarriere kommen könnte. Er wolle seinem Sport zwar verbunden bleiben, aber vom Spielfeld wegrücken.
»Ich sehe mich nicht als Trainer«, sagte Messi dem Streaming-Sender Luzu TV in einem Interview, das im Dezember aufgezeichnet und am Dienstag ausgestrahlt wurde. Er möge auch das Klub-Management, sagte Messi. »Aber wenn ich mich für eine der drei Optionen entscheiden müsste, wäre ich gern Klubbesitzer.«
Er hätte demnach gern einen eigenen Verein, »um ihn aufzubauen, ganz unten anzufangen und den Kindern und Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln und ihn zu einem wichtigen Verein zu machen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde mir das am besten gefallen.«
Messi, der Argentinien 2022 in Katar zum Weltmeistertitel führte, ist bereits Teilhaber des uruguayischen Viertligisten Deportivo LSM, dessen Miteigentümer sein langjähriger Teamkollege und Freund Luis Suárez ist.
Damit würde Messi dem Karriereweg eines guten Bekannten folgen: David Beckham. Auch der ehemalige englische Fußballstar ist inzwischen Klubeigentümer, ihm gehört Inter Miami, das Team also, in dem Messi seit 2023 unter Vertrag steht. In Messis Vertrag ist auch eine zukünftige Minderheitsbeteiligung an Inter vereinbart.
Messi wurde in seiner Karriere achtmal als Ballon-d'Or-Gewinner ausgezeichnet und kürzlich US-Meister mit Miami. Im kommenden Sommer verteidigt er mit Argentinien den WM-Titel beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Es dürfte seine letzte WM werden.
Ein bisschen Zeit auf dem Rasen bleibt dem Angreifer aber noch. Erst im Oktober unterzeichnete er bei seinem Klub Inter Miami eine Vertragsverlängerung um drei Jahre. Bis 2028 wird der Fußballer Messi den Fans also wohl erhalten bleiben.
Messi mit David Beckham
Foto: Chandan Khanna / AFP