Ter Stegen muss verletzt aus Saudi-Arabien abreisen

Nächster Rückschlag für Marc-André ter Stegen: Der Fußball-Nationaltorhüter hat sich in der Vorbereitung des FC Barcelona auf den spanischen Supercup verletzt und ist bereits aus Saudi-Arabien abgereist. Der Ex-Gladbacher beendete 25 Minuten früher das Training, wie die Zeitung »Sport» berichtete . Später bestätigte auch der Verein die Abreise. Um welche Verletzung es sich handelt und wie schwerwiegend die Blessur ist, war zunächst nicht bekannt.

Barça bestätigte später, dass Diego Kochen, Torhüter der zweiten Mannschaft, am Mittwoch in Saudi-Arabien eintreffen wird. Die Katalanen treffen dort im Halbfinale auf Athletic Bilbao. Im Tor soll dann ohnehin Stammkeeper Joan Garcia stehen.

Ter Stegen ist gerade erst nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt und hatte im Pokal sein Comeback gegeben. Der Keeper benötigt Spielpraxis, um bei der WM im deutschen Tor zu stehen. Im Gespräch ist auch ein Winterwechsel, zuletzt war ein Leihgeschäft zu LaLiga-Rivale FC Girona im Gespräch.

Der FC Girona steht auf dem drittletzten Platz der spanischen Liga und ist damit in großer Abstiegsgefahr. Außerdem kassiert kein Team mehr Gegentore.

Möglicher Wechsel nach Girona

Es ist also einerseits eine Herausforderung, bei so einem Klub im Tor zu stehen, andererseits bietet sich dadurch aber auch die optimale Möglichkeit, um sich wieder im Rampenlicht zu präsentieren. Und es ist ein Job, bei dem man wirklich gebraucht wird.

Girona-Trainer Michel würde den 33-Jährigen sehr gern im Team haben. »Er ist ein Topspieler«, sagte der Coach am Rande einer Preisverleihung. »Welcher Klub würde nicht gern einen Torwart wie ter Stegen haben?«

Der Vertrag von ter Stegen bei Barcelona läuft noch bis 2028. Laut Medien möchte der finanziell angeschlagene katalanische Klub den Deutschen aber loswerden, um sein Millionengehalt einsparen zu können. Und der Torwart ist seinerseits auf regelmäßige Einsätze angewiesen, um seine Chancen zu wahren, bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zwischen den Pfosten der DFB-Auswahl zu stehen.

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