Nasa sagt ISS-Außeneinsatz aus medizinischen Gründen ab

Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat einen für den heutigen Donnerstag geplanten Außeneinsatz von Astronauten der Internationalen Raumstation (ISS) verschoben. Der Grund seien medizinische Probleme bei einem der Astronauten, teilt  die Behörde mit. Sie beschreibt die Situation als stabil, erwägt aber offenbar dennoch eine vorzeitige Rückkehr der Crew. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die Plattform space.com  übereinstimmend. Beide berufen sich auf eine Nasa-Sprecherin.

»Die sichere Durchführung unserer Missionen hat für uns höchste Priorität, und wir prüfen derzeit aktiv alle Optionen, einschließlich der Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung der Mission Crew-11«, wird die Sprecherin zitiert. Das Problem trat am Mittwoch an Bord der ISS auf. Die Nasa nannte aus Datenschutzgründen zunächst keine näheren Informationen zur Art des Problems.

Aktuell befinden sich die US-Astronauten Zena Cardman und Mike Fincke, der japanische Astronaut Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonow an Bord der Raumstation. Sie kamen im August an und sollen eigentlich bis Mai bleiben. Geplant war, dass Fincke und Cardman einen 6,5-stündigen Weltraumspaziergang machen, um Hardware außerhalb der Station zu installieren.

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